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Rauke

Heutzutage erfährt Rucola, wie die Rauke auch genannt wird, eine wahrhafte Renaissance als Salat- und Würzkraut. Alle Raukearten haben einen ausgeprägten, scharf-aromatischen Geschmack.

Rucola
luigipinna / Fotolia.com

Geschichte und Besonderheiten

Schon den alten Römern war die Rauke als Würzmittel wohl bekannt. Im Mittelalter wurde das Kraut aufgrund seiner harntreibenden und verdauungsfördernden Wirkung geschätzt. 

Man unterscheidet die mildere, einjährige, grob gefiederte Salat- oder Ölrauke und die wärmeliebende, ausdauernde Wilde Rauke, mit langen, schmalen, grob gezähnten Blättern.

Standortbedingungen

Die relativ anspruchslose Rauke bevorzugt sandig lehmigen Boden in sonniger bis halbschattiger Lage.

Fruchtfolge und Mischkultur

Rauke sollte nach sich selbst und nach anderen Kreuzblütlern (z. B. Kohl) erst nach 3-4 Jahren wieder auf dem gleichen Beet angebaut werden. Als Mischkulturpartner eignen sich besonders Ringelblumen, Salat, Sellerie und Zwiebeln.

Aussaat / Pflanzung

Aussaat

Anfang April - Anfang September;
(satzweise in Abständen von ca. 14 Tagen)

Abstand

15 cm x 0,5 cm

Saattiefe

0,5 cm

Aussaat bis 1. Schnitt

5-7 Wochen (Wilde Rauke etwas länger)

Düngung

Rauke zählt zu den Schwachzehrern und ist daher hinsichtlich des Nährstoffbedarfs nicht besonders anspruchsvoll.

Pflege

Selten - aber durchdringend - bewässern. Bei Befall durch Erdflöhe öfter gießen.

Schädlinge und Krankheiten

Erdflöhe, Kohlfliegen, Falscher Mehltau, Blattfleckenkrankheit

Ernte und Lagerung

5-7 Wochen nach der Aussaat kann geerntet werden (Wilde Rauke etwas später). Die Blätter werden vor der Blüte bei einer Länge von etwa 10 cm geerntet. Schneidet man die Blätter nicht zu dicht über dem Boden ab, wachsen kontinuierlich Blätter nach und es kann bis zu drei Mal geerntet werden. Bei der Wilden Rauke ist es besonders wichtig, regelmäßig zu schneiden, da die Pflanze sonst zu hoch wird. Im Kühlschrank ist Rauke etwa 2-3 Tage haltbar.

Autor: Jörg Planer, Meckenheim |

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