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Salmonellenbelastung von Schweinefleisch gering

Kleine Kinder, Schwangere, Senioren und immungeschwächte Personen sollten aus Vorsichtsgründen auf rohes Mett und Rohwurstprodukte verzichten.

(aid) – Neben Eiern und Geflügel kann auch Schweinefleisch mit Salmonellen belastet sein. Im Rahmen der Schlachtung ist eine Verunreinigung möglich. Auch wenn das Risiko gering ist, sollten kleine Kinder, Schwangere, Senioren und immungeschwächte Personen aus Vorsichtsgründen auf rohes Mett und Rohwurstprodukte verzichten. Darauf weist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hin, das die Daten und Ergebnisse des Zoonosen-Monitorings sammelt und auswertet. Das Monitoring wird von den Bundesländern jährlich im Rahmen der amtlichen Lebensmittel- und Veterinärüberwachung durchgeführt.

Zoonosen sind Krankheiten, die auf natürlichem Weg direkt oder indirekt zwischen Menschen und Tieren übertragen werden können. Salmonellen können beim Menschen akute Darmentzündungen auslösen. Im Monitoring wurden 461 Proben von frischem Schweinefleisch aus dem Handel untersucht. Wie im Jahr 2011 waren diese lediglich zu 0,4 Prozent mit Salmonellen kontaminiert.

Auch wenn Verunreinigungen selten sind, stellt Schweinefleisch eine wichtige Infektionsquelle dar, wenn es roh gegessen wird. Generell sollte rohes Hackfleisch zugedeckt im Kühlschrank gelagert und noch am Tag des Einkaufs verbraucht werden. Bei Hackfleisch aus der Fertigpackung ist das Verbrauchsdatum entscheidend. Rohes Fleisch wird stets getrennt von anderen Lebensmitteln wie Salat und Gemüse zubereitet. Achten Sie auf Hygiene! Arbeitsflächen, die mit dem Fleisch in Berührung gekommen sind, müssen sofort mit heißem Wasser gereinigt werden.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.bvl.bund.de

Zoonosen-Monitoring 2015 (Stand: November 2016)

www.aid.de/inhalt/schweinefleisch-998.html

aid-Heft „Infektionsschutz im Lebensmittelbereich“
Bestell-Nr. 1500, Preis: 2,00 Euro

www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1500

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