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Schadstoffe im Essen vermeiden

Aus wissenschaftlicher Sicht gefährden Schadstoffe unsere Gesundheit viel weniger als eine ungünstige Zusammensetzung des Speiseplans oder unzureichende Hygiene beim Umgang mit Lebensmitteln.

Korb mit verschiedenen Lebensmitteln
monticellllo / Fotolia.com

Verbraucher fühlen sich durch Schadstoffe in Lebensmitteln oft verunsichert oder sogar bedroht. Aus Sicht der Wissenschaft beeinträchtigen Schadstoffe unsere Gesundheit aber viel weniger als eine ungünstige Lebensmittelauswahl oder mangelnde Hygiene beim Umgang mit Nahrung. Die wichtigste Empfehlung für Verbraucher, die ihre Gesundheit schützen wollen, lautet deshalb:
Bringen Sie Vielfalt auf Ihren Teller! Die aid-Ernährungspyramide gibt eine gute Orientierung für die Zusammensetzung eines ausgewogenen Speiseplans.

So reduzieren Sie Ihre Schadstoffaufnahme - vier Faustregeln

 

Schild mit der Aufschrift "Aus der Region"
Faustregel 1: Saisonal, bio, regional einkaufen
Greifen Sie, wenn möglich, zu Bio-Lebensmitteln aus der Region und orientieren Sie sich beim Kauf von Gemüse und Obst am saisonalen Angebot. Waschen Sie Gemüse und Obst vor dem Verzehr. So wird Ihr Speiseplan ganz automatisch abwechslungsreich und schadstoffarm.

 

Gefüllter Einkaufskorb
Faustregel 2: Frische, wenig verarbeitete Lebensmittel
Bevorzugen Sie frische, wenig verarbeitete Lebensmittel. Verzichten Sie möglichst oft auf aufwändig verpackte Produkte, wie Fertiggerichte und Konserven. So vermeiden Sie die Aufnahme von Schadstoffen aus Verpackungen und schonen gleichzeitig die Umwelt.

 

Kartoffeln in einer Plastiktüte
Faustregel 3: Lebensmittel sachgerecht lagern
Kaufen Sie Lebensmittel in angemessenen Mengen und lagern Sie diese sachgerecht. Lassen Sie es nicht dazu kommen, dass Lebensmittel verderben. Kaufen Sie nur so viel ein, wie Sie in den nächsten Tagen verbrauchen können.
Gebratene Kartoffelspalten
Faustregel 4: Lebensmittel schonend zubereiten
Bereiten Sie Ihr Essen schonend zu. Vermeiden Sie eine zu starke Bräunung. Vergolden statt Verkohlen lautet die Devise. Beim Frittieren gilt: Je kürzer desto besser! Temperatur von 175 °C nicht überschreiten. Beim Grillen darauf achten, dass kein Fett in die Glut gelangt.

 

 

Autorin: Dr. Maike Groeneveld, Bonn |

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