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Schweinefleisch: Zubereitung und Lagerung

Schweinefleisch kann auf vielerlei Art zubereitet werden, je nach Teilstück eignet sich die eine oder andere Methode. Es gilt jedoch immer: gut durchgaren!

Schweinebraten, Scheiben und Gewürze
iStock.com / FabioBalbi

Wie gelingen Schweinesteak, Schnitzel oder Schweinebraten am besten?

Ob Schweinebraten, Schnitzel oder Schweinemedaillons gut gelingen, hängt entscheidend von der richtigen Vor- und Zubereitung ab. Damit das Schweinefleisch schön saftig bleibt und bei Bedarf eine knusprige Kruste bekommt, sollte die Garmethode zum Teilstück passen - und umgekehrt.

Zum Braten eignen sich Nacken, Kotelett, Oberschale, Nuss, Schulter, Unterschale, Haxe oder Hüfte.

Zum Schmoren nehmen Sie am besten Dicke Rippe (Brustspitze), Schulter, Kotelettstück, Bauch, Schinken oder Fleisch vom Nacken.

Wer Schweinefleisch grillen möchte, verwendet möglichst durchwachsene Koteletts, in Scheiben geschnittenen Schweinenacken (mit oder ohne Knochen), Schweinerippen (Spareribs) oder Medaillons aus dem Schweinefilet.

Noch ein Tipp: Schweinefleisch immer gut durchgaren, um Erkrankungen vorzubeugen.

Weitere Informationen zu Zubereitung und Lagerung von Schweinefleisch

Wie lässt sich Schweinefleisch schmackhaft würzen?

Schweinemedaillons mit Gewürzen und Bratkartoffeln in einer Pfanne
Schweinemdaillons

Schweinefleisch harmoniert mit verschiedenen Kräutern, Gewürzen, Gemüse und Obst gleichermaßen und lässt so Raum für zahlreiche Zubereitungsmöglichkeiten. Es reicht bei frischem Schweinefleisch von guter Qualität aber auch aus, mit Salz und Pfeffer zu würzen.

Bei fetteren Stücken werden zur besseren Bekömmlichkeit gerne magenfreundliche Gewürze wie Fenchel, Kümmel, Beifuß oder Salbei verwendet. Für deftigere Gerichte kommen auch Paprikapulver, Chili, Knoblauch, Wacholder, Lorbeerblatt, Rosmarin, Majoran oder Thymian häufig zum Einsatz.

Manche Schweinefleischliebhaber bereiten das Fleisch mit asiatischen Gewürzen, süßsauren Gewürzmischungen, Senf, Ingwer, Zwiebeln oder Zitronensaft zu.

Fettreiches Eisbein wird traditionell mit kalorienarmem Sauerkraut gegessen, große Schweinebraten werden auch mit Kürbis, Kastanien, Früchten wie Äpfel, Orangen, Weintrauben, Backpflaumen, Ananas oder Aprikosen zubereitet.

Schmökern Sie auch in älteren und regionalen Kochbüchern. Dort finden Sie viele Rezepte und Anregungen für fantasievolle Gerichte mit Schweinefleisch!

Wie lagert man Schweinefleisch richtig und wie lange kann man es verwahren?

Schweinefleisch muss zwei bis drei Tage nach der Schlachtung reifen, wird also relativ frisch verkauft. Es sollte zu Hause möglichst innerhalb von zwei bis drei Tagen verbraucht werden.

  • Frischfleisch packt man zu Hause sogleich aus, legt es in einen tiefen Teller und deckt es mit Folie ab.
  • Abgepacktes Fleisch lässt man in der Originalverpackung.
frische Schweinehackfleisch
Frische Schweinehackfleisch am Tag des Einkaufs zubereiten

Fleisch gehört generell immer an die kälteste Stelle im Kühlschrank, also nahe der Rückwand oder auf die Glasplatte des Obst- und Gemüsefachs. Rohes Fleisch und ausgetretener Fleischsaft dürfen aus Hygienegründen nie mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommen!

Frisches Hackfleisch ist unbedingt am Tag des Kaufs zuzubereiten und zu verbrauchen. Durch die Zerkleinerung werden so viele frische Oberflächen geschaffen, dass eine rasche Keimvermehrung möglich ist.

Wie lange ich Schweinefleisch tiefgefroren haltbar?

Schweinefleisch lässt sich gut einfrieren. Bei minus 18 Grad Celsius hält sich mageres Schweinefleisch fünf bis sieben Monate, fettes Schweinefleisch zwei bis drei Monate. Das Fleisch muss luftdicht verpackt sein, damit es nicht austrocknet und einen sogenannten Gefrierbrand entwickelt.

Warum ist Hygiene so wichtig?

Schweinefleisch gehört zu den leicht verderblichen Lebensmitteln, daher ist Hygiene bei der Zubereitung das A und O. Wie auch bei Rindfleisch und Geflügel vermehren sich bestimmte Krankheitserreger im Schweinefleisch besonders leicht und können dann die Gesundheit gefährden. Doch soweit muss es gar nicht erst kommen.

Autorin: Ruth Rösch, Düsseldorf |

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