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Thymian

Der Echte Thymian (Thymus vulgaris) ist ein nur 20 cm hoher Halbstrauch. Er gehört zu einer großen, vielseitig verwendbaren Gattung und mag es eher warm und trocken.

Thymian
Miriam Dörr / Fotolia.com

Geschichte

Der Thymian stammt von den steinigen Wiesenhängen des westlichen Mittelmeergebiets. Als Bestandteil verschiedener Gewürzmischungen wie Fines Herbes oder Herbes de Provence ist Thymian ein wichtiges Kraut in der mediterranen Küche.

Besonderheiten

Je nach Thymianart sind die Blätter grün, graugrün, goldfarben oder gefleckt, die Blütenfarbe variiert von weiß über rosa bis hin zu violett.

Standortbedingungen

Thymian ist eine Steingartenpflanze und braucht daher einen trockenen, warmen Standort in sonniger Lage mit Gestein rundum. Der Boden sollte trocken, durchlässig und sandig sowie humus- und kalkhaltig sein.

Fruchtfolge und Mischkultur

Als Mischkulturpartner eignen sich unter anderem Kohl, Schnittlauch und Ysop. Aufgrund seiner hemmenden Wirkung auf Schadinsekten und Schnecken eignet sich Thymian ideal als Randbepflanzung für Gemüsebeete.

Aussaat / Pflanzung

Direktsaat Freiland

Anfang April - Ende August

Pflanzung

April/Mai oder September/Oktober

Saat-/Pflanzabstand

20 cm x 20 cm (als Beeteinfassung etwas dichter)

Vermehrung

Generativ: Pflanzen säen sich im Garten selber aus;
Vegetativ: Wurzelstockteilung oder Stecklinge

Düngung

Im Frühjahr nur ein wenig reifen Kompost in den Boden einarbeiten. Bei intensiver Schnittnutzung kann eine Nachdüngung (mit Kompost oder Pflanzenjauche) notwendig werden.

Pflege

Um den Austrieb zu fördern, können die Triebe im Frühjahr mit der Schere bis aufs Holz heruntergeschnitten werden. Da Thymian Staunässe nicht verträgt, sollte mit Zurückhaltung gegossen werden.

Schädlinge und Krankheiten

Selten

Ernte und Lagerung

Zur Ernte werden zwischen Mai und August die frischen Triebe 5-10 cm über dem Boden abgeschnitten. Im ersten Jahr ist die Erntemenge zwar noch gering, ab dem 2. Jahr kann dann aber 2-3 mal jährlich geerntet werden. Ab Ende August sollte nicht mehr geschnitten werden, da die Wurzelstöcke nicht geschwächt in den Winter kommen dürfen. Sie erfrieren sonst leicht. Ab dem 4. Jahr geht der Ertrag dann zurück und im 5. Jahr sollten die Pflanzen spätestens über Teilung, Setzlinge oder Aussaat verjüngt werden.

Autor: Jörg Planer, Meckenheim |

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