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Tipps für die Erbsenernte

In diesen Tagen beginnt die Erbsenernte. Um Ernteverluste beim Drusch der Futtererbsen möglichst gering zu halten, muss hierfür der Mähdrescher besonders eingestellt werden.

Reife Erbsen
Volker Bräutigam

(aid) – In diesen Tagen beginnt die Erbsenernte. Um Ernteverluste beim Drusch der Futtererbsen möglichst gering zu halten, muss hierfür der Mähdrescher besonders eingestellt werden. Die Hauptverluste entstehen schon beim Schneiden mit dem Mähwerk. Die Pflanzen bilden mit ihren Ranken einen regelrechten „Erbsenteppich“, der sich zwar leicht einziehen lässt, aber auch hohe Trennverluste mit sich bringt. Eine höhere Fahrgeschwindigkeit kann diese Schneidwerksverluste bereits spürbar verringern.

Lagernde Erbsen sollten entgegen der Hängerichtung geerntet werden. Auf den Einsatz der Haspel sollte verzichtet werden oder aber 10 cm vor dem Messer auf Vorgriff stehen, um die Pflanzen anzuheben. Auch die Dreschtrommeldrehzahl ist für Erbsen anzupassen: bei großem Trommeldurchmesser auf ca. 400 bis 450 U/min. und bei Rotoren auf etwa 300 bis 350 U/min. Bei trockenem Erntegut sollte die Drehzahl weiter verringert werden.

Auch bei den Einstellungen des Dreschkorbs, des Ober- und Untersiebs sind für Futtererbsen Anpassungen notwendig. Um einen guten Reinigungsgrad zu erreichen, wird der Wind mittel bis stark geregelt.

Die Fahrgeschwindigkeit sollte so hoch wie möglich sein. So werden Ausfall- und Schneidwerksverluste gesenkt, Bruchkornanteile verringert und die Abscheidung verbessert.

Welche Einstellungen optimal sind, ist einer Tabelle im Beitrag „Futtererbsen mit dem Mähdrescher ernten“ unter http://www.aid.de/inhalt/huelsenfruechte-6261.html zu entnehmen.

www.aid.de

Weitere Informationen:

http://www.aid.de/inhalt/huelsenfruechte-6261.html

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