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Über den aid

Der aid infodienst ist ein gemeinnütziger Verein, der mit öffentlichen Mitteln gefördert wird. Er bietet Informationen rund um Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung.

Weizenähre
aid

Einfach mehr wissen

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Der aid infodienst ist Deutschlands führender Informationsanbieter rund um Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung. Als politisch unabhängiger Verein liefern wir aktuelle und grundlegende Informationen vom Acker bis zum Teller: umfassend, verständlich und immer neutral. Nur beim aid arbeiten Experten aus Land- und Ernährungswissenschaft zusammen unter einem Dach. So haben wir stets alle Aspekte rund um unsere Themen im Blick und konzentrieren uns auf die Fakten – nicht auf Interessen.
Unsere rund 450 Medien im Angebot bieten praxistaugliche, zielgruppengenaue und verständliche Informationen für Verbraucher, Lehrkräfte, landwirtschaftliche Berater, Ernährungsfachleute, Journalisten und viele mehr. Entsprechend weit gefächert ist unser Spektrum: Es reicht von einem umfangreichen Internet-Content, über Hefte und Kompaktinfos bis hin zu Unterrichtsmaterialien, Handbüchern, Webinare, Blogs oder Apps.

So entstehen unsere Medien

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Aber wie kommt es von der Idee zum aid-Medium? Zwei Wege führen dabei zum Ziel. Entweder entsteht eine Idee bei uns im Hause im Sinne von „.. dazu müssten wir einmal etwas machen...“. Oder der Anstoß kommt von einer externen Person oder Organisation, meist aus unserem großen bundesweiten Netzwerk mit Experten der unterschiedlichsten Fachrichtungen. In beiden Fällen prüfen wir diese Ideen intern mit unseren Fachleuten aus Redaktion, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit und beleuchten das Thema dabei aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Kernbotschaft und die Zielgruppe werden festgelegt, weitere Ideen entwickelt und ein zeitlicher Ablaufplan erstellt. Wenn das Konzept steht, geht es auf Autorensuche. Auch hier können wir uns je nach Thema oder Zielgruppe aus einem hervorragenden Netzwerk bedienen. Bei Bedarf schreiben wir die Texte in unterschiedlichem Umfang auch selbst.

Sobald das Manuskript steht, prüfen und bearbeiten es unsere Wissenschaftsredakteure fachlich und sprachlich. Dann geht der Text an ausgewählte Experten aus Wissenschaft, Schule und Beratung zur Stellungnahme. Bildungsmedien durchlaufen zusätzlich einen Pretest. Wichtig ist uns, dass Wissenschaft UND Praxis unsere Medien kritisch begleiten. Somit wird jedes aid-Medium fachlich und von mehreren Seiten geprüft und wir sind uns sicher: So macht das nur der aid.

aid-Wissenschaftsredakteure verantworten und begleiten dabei jedes aid-Medium von der Idee bis zur Verbreitung in den Zielgruppen. Dabei stehen die fachwissenschaftliche Richtigkeit, einfache Sprache, Verständlichkeit und die zielgruppengerechte Gestaltung im Mittelpunkt. Oberstes Ziel unserer Arbeit ist die bestmögliche Information unserer Zielgruppen. Die so erstellten Medien geben Menschen in ihrer täglichen Arbeit eine Orientierungshilfe und unterstützen ihre Kompetenzbildung.

So machen wir Themen

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In unserem Arbeitsalltag fragen wir uns immer: Wie bekommen wir dieses oder jenes Thema am besten transportiert? Neben klassischen Printprodukten ist es oftmals cleverer, andere Angebotsformen zu wählen. So vermittelt der aid-Ernährungsführerschein nicht einfach nur Ernährungswissen an Grundschulkinder: Bei diesem fertig ausgearbeiteten Unterrichtskonzept für die dritte Klasse steht der praktische Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten im Mittelpunkt. In sechs bis sieben Doppelstunden bereiten die Schülerinnen und Schüler leckere Salate, fruchtige Quarkspeisen und andere kleine, kalte Gerichte zu. Da bleibt dann viel mehr in den Köpfen als wenn nur reines Ernährungswissen vermittelt wird. Die Idee zu diesem Unterrichtskonzept enstand übrigens in einer aid-Mittagspause unter Kollegen. Inzwischen haben über 780.000 Kinder ihr eigenes Führerschein-Dokument (Stand: Anfang 2016)

So machen wir verständlich

Kommunikation

Haben Sie einmal versucht, einen Gesetzestext zu verstehen? Oder gar – nach bestem Wissen – danach zu handeln? Das Arzneimittelrecht für Nutztierhalter ist da keine Ausnahme. Neben der ethischen und rechtlichen Bedeutung ist diese Sammlung an Paragrafen eine essenzielle Grundlage für die täglichen Arbeit mit Nutztieren. Daher hat der aid einen guten Draht zum Gesetzgeber aufgebaut, um möglichst schnell an die jeweils neuen Novellen zu kommen. Und das Ziel ist klar: Wir „übersetzen“ die Bestimmungen in praktische und alltagstaugliche Handlungshinweise.

Wissen Sie, welche Obst- und Gemüsearten in den Kühlschrank kommen und welche nicht? Wir müssen auch manchmal nachdenken. Daher haben wir Tipps rund um den Kühlschrank herausgebracht. Und dies nicht als Heft, sondern in Form eines Türhängers für den Kühlschrank, auf dem beidseitig kurz und knapp und in Bildern dargestellt ist, was wichtig ist.

Aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen wie „Urban Gardening“ oder Tierwohl greifen wir genauso auf und präsentieren sie medial als Best Practice-Modelle. So regen sie zum Nachahmen an und bereichern den öffentlichen Diskurs. Und natürlich sind wir auch zur Stelle, wenn es mal wieder einen Lebensmittelskandal oder mindestens einen medialen Aufreger gibt.

So erzielen wir Reichweite

Menschen

Natürlich gibt es neben den beschriebenen Medien noch zahlreiche andere Wege, um unsere Zielgruppen mit Informationen zu versorgen. Da sind zum Beispiel Social Media-Kanäle wie Facebook, Twitter oder unser YouTube-Kanal. Gerade hier können wir sehr schnell auf Trends, Meldungen, Skandale oder den neusten Lebensmittel-Hype reagieren. Natürlich stimmen wir unsere Kommunikation bei größeren Themen (Gammelfleisch, Dioxin, EHEC) mit anderen Institutionen ab, um die Verbraucher und die Medien mit den korrekten Fakten zu versorgen und um eventuelle Risiken richtig einzuordnen.

Die klassische Pressearbeit ist ebenfalls eine Säulen der aid-Informationsvermittlung. Mehr als 12.000 Journalisten und Multiplikatoren nutzen zum Beispiel den aid-Newsletter als neutrale und wissenschaftlich fundierte Informationsquelle. Mit entsprechend hohen Abdruckraten. Nahezu tägliche Journalistenanfragen und Recherchewünsche bestätigen uns, ein kompetenter Ansprechpartner zu sein.

So sind wir finanziert

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Der aid wird über das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aus dem Bundeshaushalt finanziert, hinzu kommen die Einnahmen aus dem Verkauf der aid-Medien. Das Gesamtbudget des aid liegt bei knapp 7 Millionen EUR, darin enthalten sind rund 1,5 Millionen eigene Einnahmen.

So sind wir aufgestellt

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Unser Auftrag, sachlich und interessenunabhängig zu informieren, ist in der Satzung festgelegt. Genauso wie die Organe und Gremien des Vereins: Mitgliederversammlung, Verwaltungsrat und Redaktionsbeiräte.Die 60 aid-Mitglieder werden in einem Quotenmodell von verschiedenen Organisationen vorgeschlagen, darunter das BMEL, die für Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zuständigen obersten Landesbehörden, der Zentralausschuss der deutschen Landwirtschaft, der Deutsche Gewerkschaftsbund, Verbraucherverbände oder Organisationen des Ernährungsgewerbes.

So begann alles

Tür

Im Mai 1950 wurde der aid in Frankfurt am Main im Rahmen des Marshallplanes als „Land- und Hauswirtschaftlicher Auswertungs- und Informationsdienst (AID)“ gegründet. Ursprünglich bestand die Aufgabe des Vereins darin, Landwirte über Möglichkeiten zur Produktionssteigerung zu informieren, um so in der Nachkriegszeit die Ernährung der deutschen Bevölkerung zu verbessern. Das Akronym „aid“, engl. für „Hilfe“, stand für diese Unterstützungs- und Hilfeleistung. Der Themenschwerpunkt „Ernährung“ kam 1977 durch Fusionen mit dem „Bundesausschuss für volkswirtschaftliche Aufklärung“ und dem „Kontaktbüro Verbraucheraufklärung“ hinzu. Die zusätzliche Aufgabe war klar: Verbraucher über Lebensmittel und gesunde Ernährung informieren und aufklären.

So ist der aid organisiert

aid-Organigramm

Organe und Gremien 

Der aid ist ein gemeinnütziger Verein und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziert. Sein Auftrag, sachlich und interessenunabhängig zu informieren, ist in der Satzung festgelegt. Beim aid arbeiten namhafte Experten, Praktiker und Medienfachleute zusammen. Informationsmedien, die der aid herausgibt, entsprechen dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und vermitteln Wissen zielgruppengerecht und praxisorientiert.

Mitgliederversammlung 

  • beruft den Verwaltungsrat
  • beschließt den Jahresbericht, die Haushaltsrechung und das Arbeitsprogramm
  • entlastet Verwaltungsrat und Vorstand

 

Verwaltungsrat 

  • bestellt das geschäftsführende Vorstandsmitglied und dessen Stellvertreter
  • beschließt die Geschäftsordnung
  • überwacht den Vorstand

Vorstand 

Der aid befindet sich seit dem 3. November in Liquidation, da die Mitgliederversammlung die Auflösung des Vereins beschlossen hat. Damit wird der Weg frei für den Aufbau von zwei neuen Kommunikations-Einrichtungen zu Landwirtschaft und Ernährung.

Für den Zeitraum der Liquidation übernimmt die Liquidatorin Frau Nina Haverkamp die Aufgaben des Vorstandes, die Tätigkeiten der Geschäfstführung werden im Auftrag von Frau Haverkamp weiterhin von Frau Dr. Büning-Fesel übernommen.

Redaktionsbeiräte 

  • bestehen aus Mitgliedern und Sachverständigen und beraten fachlich bei der Durchführung der aid-Aufgaben

About us


"aid info-service agriculture, food and nutrition" is a registered association since 1950. We produce easy-to-understand practical and target group-oriented media on the subjects of agriculture, food and nutrition. Based on scientific research, the media contents are developed in close cooperation with external
experts and specialist research institutions. As a charitable association, aid infodienst relies on public subsidies meaning that it operates independently of commercial interests. All information and media are mainly adressed to consumers, teachers and multipliers and journalists.

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