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Wälder wachsen schneller

In Mitteleuropa zeigen die Waldbestände heutzutage ein schnelleres Wachstum als noch vor fünfzig Jahren.

Fichtenwald
pixabay

(aid) – In Mitteleuropa zeigen die Waldbestände heutzutage ein schnelleres Wachstum als noch vor fünfzig Jahren, ist in einem aktuellen Beitrag von Hans Pretzsch in der Zeitschrift „AFZ – Der Wald“ zu lesen. Je nach Baumart gibt es Unterschiede. So wachsen Buchenbestände um durchschnittlich 30 Prozent und Kiefern sogar um 33 Prozent schneller als noch im Jahre 1960. Bei der Fichte sind es 10 Prozent und bei der Eiche 18 Prozent. Das liegt an vielen Faktoren wie unter anderem den höheren Temperaturen, der verlängerten Vegetationszeit, Nährstoffeinträgen und Erhöhung der atmosphärischen Kohlendioxidkonzentration. Mischbestände können um 11 bis 30 Prozent über dem Zuwachs benachbarter Reinbestände liegen, wenn die Arten unterschiedliche ökologische Nischen besetzen. Es ist zum Beispiel vorteilhaft, in Wäldern Licht- und Schattenbaumarten zu mischen, wie etwa Kiefer und Buche.

Heike Kreutz, www.aid.de

Quelle: AFZ – Der Wald (Allgemeine Forstzeitschrift für Waldwirtschaft und Umweltvorsorge), Nr. 14/2016, S. 47-50

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