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Weiß, rot, schwarz: Multikulti auf dem Teller

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Wenn es bei uns zu Hause früher Bohnen gab, habe ich meist das Gesicht verzogen. Bohnen, das bedeutete damals in der Regel grüne Brechbohnen: als Salat, als Beilage oder – und das hasste ...

Wenn es bei uns zu Hause früher Bohnen gab, habe ich meist das Gesicht verzogen. Bohnen, das bedeutete damals in der Regel grüne Brechbohnen: als Salat, als Beilage oder – und das hasste ich besonders – als Eintopf. Später wurde ein Bohneneintopf zu einer meiner Lieblingsspeisen. Allerdings der mit den dicken weißen Bohnen. Ich liebe ihre mehlige Konsistenz!

Drei Schüsseln mit Bohnen auf Holzuntergrund: eine mit weißen, eine mit roten und eine mit schwarzen Bohnen.
istock.com / FotografiaBasica

Was ich damals nicht ahnte – und mich selbst heute noch schwer überraschte: Es gibt Hunderte unterschiedlicher Bohnensorten. Nicht nur grüne und weiße, sondern auch rote, schwarze, bunte und gepunktete, lila Bohnen mit weißen Sprenkeln, braune oder schwarz-weiße. Nur ganz wenige von ihnen sind bisher jedoch in unsere Küchen gelangt. Die roten Kidneybohnen sind wohl das bekannteste Beispiel – von vielen Partygästen heiß geliebt in Kombination mit Hackfleisch als Chili con Carne.

Spannender Weise zählen manch andere Bohnensorten aber nur in unseren Supermärkten zu den Exoten. Anderswo gehören sie zum alltäglichen Speiseplan. Viele Brasilianer zum Beispiel essen nahezu jeden Tag schwarze Bohnen als Standard-Beilage zu Fleisch und Reis. Und in Japan sollen die kleinen, roten Azukibohnen zu den meistgegessenen Bohnen gehören – und das aufgrund ihrer Süße angeblich sogar in Desserts.

Mein Vorsatz: Noch bevor das Jahr der Hülsenfrüchte in ein paar Wochen vorbei ist, werde ich mein Repertoire an Bohnengerichten erweitern. Eine Packung schwarze Bohnen steht bereits im Regal bereit. Und dann wird sich zeigen, ob ich das brasilianische Feijão vielleicht auch ohne Schnellkochtopf zaubern kann...

Kennst du ein leckeres Bohnenrezept? Ich freue mich sehr, wenn du mir bei meinem Vorhaben hilfst und dein Rezept in den Kommentaren hinterlässt – gerne mit ein wenig Info zur Herkunft und dazu, warum du dieses Rezept so toll findest!

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