Springe direkt zum Inhalt , zum Menü .

Zitrusfrüchte: Verarbeitung

Zitrusfrüchte müssen im optimalen Reifezustand geerntet werden, da sie nicht nachreifen. Nach der Ernte ist eine optimale Lagerung für die Qualität der Früchte sehr wichtig.

Mehrere Zitronen nebeneinander
iStock.com / MilosJokic

Nacherntebehandlung

Nach der Ernte erfolgen außer bei Bioware verschiedene Schritte der Nachbehandlung:

  • Waschen – dabei geht die natürliche Wachsschicht der Früchte verloren, die sie gegen Austrocknung und Schädlinge schützt. Sie wird durch eine künstliche Wachsschicht ersetzt.
  • Oberflächenbehandlung – die Behandlung der Schale mit Thiabendazol auf der Schale verringern die Schimmelbildung. Die Schale ist dann für den Verzehr ungeeignet und die Früchte müssen entsprechend gekennzeichnet werden.

Über die Frische entscheidet die Temperatur

Auch nach der Ernte spielt die Temperatur eine entscheidende Rolle. Für Qualität und Frische ist der rasche Entzug der Feldwärme in einer Vorkühlung beim Erzeuger wichtig. Für den Transport wird schließlich die ideale Temperatur gewählt. Für Orangen heißt das 0 bis 9 °C, für Mandarinen 1 bis 5 °C und bei Grapefruit und Zitronen 10 bis 15 °C. Dabei sollte die Temperatur möglichst konstant sein. Neben der Temperatur spielt auch die relative Luftfeuchtigkeit eine wichtige Rolle, die bei Zitrusfrüchten zwischen 85 und 95 % liegen sollte.

Zitrusfrüchte: vielfältig einsetzbar

Aus Zitrusfrüchten kann eine Reihe ganz unterschiedlicher Produkte hergestellt werden.

In der Bilderstrecke finden Sie Informationen zu den folgenden Produkten:

  • Fruchtsaft
  • Erfrischungsgetränke
  • Pulpwash
  • Pektin
  • Marmelade
  • Orangeat, Zitronat
  • Obstkonserven(z. B. Mandarinen)
  • ätherische Öle
  • Tierfutter

Autoren: Dr. Bettina Pabel, Aschaffenburg und Hans-Georg Levin, Wachtberg |

als hilfreich bewerten 0 Versenden